Foto © Aurelia Meinhart






























































Foto © Marina Gärtner, Stuttgart


Foto © VG Bild-Kunst, Bonn 2015




















Foto © Galerie Zimmermann Kratochwill


Foto © Galerie Zimmermann Kratochwill



































































Foto © Büro Wolf & Partner


Foto © Jonas Pregartner


Foto © Jonas Pregartner
















Foto © Ing. Pamela Ronner-Ermertz


Foto © Ing. Pamela Ronner-Ermertz

















































© ORF/Regine Schöttl
 

© ORF/Regine Schöttl


















































Aktuelles

GRENZEN DES SICHTBAREN

Eröffnung: Donnerstag, 06. April 2017, 19.30 Uhr
ORF Steiermark Funkhausgalerie, Marburger Straße 20, 8042 Graz


Eine Ausstellung zum Anlass des 30. Todestages von Hans Bischoffshausen und des 40-jährigen Bestehens der Gruppe 77.

Mit der Ausstellung „Grenzen des Sichtbaren“ würdigt die Gruppe 77 einerseits das bedeutende künstlerische Schaffen von Hans Bischoffshausen, der Gründungsmitglied der Gruppe 77 war, andererseits greift sie ein Thema auf, das sehr zentral das Werk von Bischoffshausen bestimmt und durchzieht. Es weist aber auch weit darüber hinaus und bietet den Künstlerinnen und Künstlern der Gruppe die Möglichkeit, sich mit heutigen Mitteln und Medien den vielgestaltigen Aspekten eines Themas von bleibender Aktualität zu nähern, sich damit auseinanderzusetzen und zeitgemäße Lösungen zu präsentieren.

Hans Bischoffshausen . Siegfried Amtmann . Veronika Dreier . Fria Elfen . Lis Gort . Peter Hauser . Hans Jandl . Luise Kloos . Renate Krammer . Hans Kuhness . Erwin Lackner . Erika Lojen . Gerhard Lojen . Aurelia Meinhart . Heribert Michl . Alois Neuhold . Vinzenz Pichler . Ingeborg Pock . Wolfgang Rahs . Claus Rudolf N. Reschen . Werner Schimpl . Edith Temmel

Ausstellungsdauer: 07. April bis 07. Mai 2017 täglich von 09.00 bis 18.00 Uhr, Eintritt frei
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

links: Gemeinschaftsarbeiten Gerhard Lojen / Hans Bischoffshausen













Ausstellung BUCH 77 mit der Gruppe 77

im KunstRaumZwei, Hollandstraße 7/15, 1020 Wien
Eröffnung: Dienstag, 6. Dezember 2016 um 18.30 Uhr


Das Buch, aus traditioneller Sicht eine Ansammlung von Blättern, meist aus Papier, die bedruckt, beschrieben, bemalt oder auch leer sein können, welche in einen Umschlag gebunden sind. In dieser Ausstellung wird das Buch zum Objekt ...

Teilnehmende KünstlerInnen:
Siegfried Amtmann, Veronika Dreier, Fria Elfen, Peter Hauser, Hans Jandl, Luise Kloos, Renate Krammer, Hans Kuhness, Erwin Lackner, Erika Lojen, Gerhard Lojen, Aurelia Meinhart, Alois Neuhold, Vinzenz Pichler, Ingeborg Pock, Wolfgang Rahs, Claus Rudolf N. Reschen, Werner Schimpl, Edith Temmel, Eteri Nozadze

Dauer der Ausstellung: 7. bis 28. Dezember 2016
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von 15.00 bis 19.00 Uhr
Samstag von 10.00 bis 13.00 Uhr
Donnerstag, 8.12. und Samstag, 24.12.2016 geschlossen
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog

Info:
www.kunstraumzwei.com und www.gruppe77.at

 











Ausstellung |_| im Forum Stadtpark, Graz
Eröffnung: Freitag, 18.11.2016, 19:00
Ausstellungsdauer: 19.11. bis 17.12.2016

Öffnungszeiten: Di.- Fr. 11:00-18:00, Sa. 11:00-16:00

„Was wichtig ist: das Unsagbare, das Weiße zwischen den Worten, und immer reden diese Worte von den Nebensachen, die wir eigentlich nicht meinen. Unser Anliegen, das eigentliche, lässt sich bestenfalls umschreiben, und das heißt ganz wörtlich: man schreibt darum herum. Man umstellt es.“
Max Frisch, Tagebuch 1946-1949

KünstlerInnen:
Dimitra Charamandas, Yolanda Domínguez, Emil Gruber, Christian Haake, Gerhard Lojen, Hermann Glettler, Søren Berner / Christian Falsnaes / Martin Fraenkel, Taiyo Onorato & Nico Krebs, Nina Schuiki, Markus Wilfling

kuratiert von Andreas Heller und zweintopf
weitere Informationen auf www.forumstadtpark.at














Il Direttore del Complesso Museale
Palazzo Ducale di Mantova Peter Assmann
ha il piacere di invitarla all’inaugurazione di

GEOMETRIE IMPRECISE
11 novembre - ore 18.00


LaGALLERIA ARTE CONTEMPORANEA
Palazzo del Capitano, Piazza Sordello, 42A Mantova
In collaborazione con: galleria artmark/Vienna


... la mostra “Geometrie imprecise” parla dell’avvicinarsi alla geometria, parla del fascino attuale dell’“arte moderna” in una interpretazione contemporanea, parla della potenza umana di costruire e anche de-costruire ... parla delle regole e della libertà, parla sempre dell’arte ...


ARTISTI:
CHRISTIAN EDER, IMI MORA, GUSTAV ZANKL, VERA MOLNAR, FLORENTINA PAKOSTA, ILSE ABERER, SIEGFRIED AMTMANN, FRITZ RUPRECHTER, MANFRED MAKRA, FRANZ STEFAN KOHL, EDIT LAJOS, ANDREW MOLLES, GERHARD LOJEN, TAMÁS KONOK, KATALIN HETEY, INGO NUSSBAUMER, HELFRIED KODRÉ, BARBARA HÖLLER, ERIC KRESSNIG, HELMUT SENF, ROBERT, GSCHWANTNER, CHRISTIAN CAP, CHEN XI, THOMAS LAUBENBERGERPLETZER, HERMANN PAINITZ, HANS JÖRG GLATTFELDER, JUDITH NEMS, DÓRA MAURER, STEPHAN FILLITZ, MARGA PERSSON, ESTHER STOCKER, STEFANO LORIA, JOACHIM BANDAU, TIBOR GAYOR, FRANZ GASSNER, JÁNOS MEGYIK, NORIO KAJIURA, GIULIO CAMAGNI, GERHARD FRÖMEL, JOSEF LINSCHINGER, FRANZ RIEDL, JOSEF A. MOSER, PETER PASZKIEWICS, ANDRÁS WOLSKY, TAMÁS JOVANOVICS

Ingresso libero
Da martedi a domenica,
dalle ore14.00 alle 19.00

Informazioni
e prenotazioni
Museo di Palazzo Ducale
tel. 0376/352100
Segreteria Organizzativa
tel. 0376/352145
lagalleriamantovaducale@gmail.com
www.mantovaducale.beniculturali.it














Aus der Sammlung

Bild, Realität und Forschung von 1960 bis 1980

Neue Galerie Graz

Eröffnung: 02.06.2016, 19 Uhr

Joanneumsviertel, Zugang Kalchberggasse
8010 Graz, Österreich

Kuratiert von: Gudrun Danzer und Günther Holler-Schuster

Ausstellung:
03.06. - 02.10.2016,
Di-So 10-17 Uhr

Parallel zu Richard Kriesches „medien-block“ werden in der Neuen Galerie Graz jene Strömungen gezeigt, auf denen Kriesches Kunst basiert und in deren Kontext sie rezipierbar ist: Zwischen 1960 und 1980 erschloss sich die Kunst radikal neue Gebiete. Das Bild als Ausdruck einer individuellen Persönlichkeit wurde aufgegeben zugunsten der Reflexion der einzelnen Elemente des Tafelbildes und der Erforschung der visuellen Wahrnehmung. Das führte in der Folge zum Ausstieg aus dem Bild im traditionellen Sinn.

Die Neue Galerie Graz war in dieser Zeit mit den „trigon“-Ausstellungen und den internationalen Malerwochen in Österreich einer der Brennpunkte dieser Avantgarden. Entsprechend fanden deren Werke Eingang in die Sammlung, sodass nunmehr ein Parcours mit einigen Pionierinnen und Pionieren dieser Entwicklungen geboten werden kann.

Gezeigt werden Werke von:

Marc Adrian, Aperque, Marina Apollonio, Art & Language, Imre Bak, Josef Bauer, Gottfried Bechtold, Otto Beckmann, Max Bill, Hartmut Böhm, Agostino Bonalumi, Ernst Caramelle, Franco Costalongo, Petar Dabac, Braco Dimitrijević, Piero Dorazio, Nuša und Screco Dragan, János Fajo, Robert Filliou, Hans Florey, Rainer Ganahl, Heinz Gappmayr, Tibor Gáyor, Jochen Gerz, Roland Goeschl, Lily Greenham, Károly Halász, Peter Hauser, Marta Hoepffner, Peter Gerwin Hoffmann, Eilfried Huth, Katase Kazou, Julije Knifer, Milan Knižak, Jiri Kovanda, Felicitas Kruse, Ugo La Pietra, Julio Le Parc, Bernhard Leitner, Gerhard Lojen, Dora Maurer, Christiana Moldi-Ravenna, Marcello Morandini, François Morellet, István Nádler, Maurizio Nannucci, Hermann Painitz, Helga Philipp, Paolo Piva, Sigmund Polke/Gerhard Richter, Vjenceslav Richter, Bridget Riley, Alfons Schilling, Jörg Schlick, Ruth Schnell, Šempas-Familie, Erwin Thorn, Jorrit Tornquist, Franco Vaccari, Victor Vasarely, Peter Weibel, Ludwig Wilding, Erich Wonder, Gustav Zankl u. a.











Ausstellung "Unscharfe Geometrie - Die Weiterentwicklung der Konkreten (Kunst)" Malerei, Graphik, Objekte, Skulptur

artmark Galerie, Singerstraße 17 (Eingang Grünangergasse), 1010 Wien

Eröffnung: Donnerstag, 17. März 2016, 19 Uhr

Künstler: Ilse Aberer, Siegfried Amtmann, Joachim Bandau, Giulio Camagni, Christian Cap, John Carter, Sonia Costantini, Christian Eder, Stephan Fillitz, Gerhard Frömel, Franz Gassner, Tibor Gáyor, Hans-Jörg Glattfelder, Robert Gschwantner, Katalin Hetey, Barbara Höller, Tamás Jovanovics, Norio Kajiura, Hellfried Kodré, Franz Stefan Kohl, Tamás Konok, Eric Kressnig, Edit Lajos, Thomas Laubenberger-Pletzer, Josef Linschinger, Gerhard Lojen, Stefano Loria, Manfred Makra, Dóra Maurer, János Megyik,  Andrew Molles, Imi Mora, Vera Molnár, Josef A. Moser, Judith Nems, Ingo Nussbaumer, Hermann Painitz, Florentina Pakosta, Marga Persson, Franz Riedl, Fritz Ruprechter, Zbyněk Sekal, Helmut Senf, Karl Steiner, Esther Stocker, Bernhard Weber, András Wolsky, Chen Xi, Gustav Zankl


Dauer der Ausstellung: 17.03. – 23.04.2016
Öffnungszeiten: Mi nach Vereinbarung, Do, Fr 13 – 18 Uhr, Sa 11 – 15 Uhr



















Ausstellung BUCH 77 mit der Gruppe 77


in der Steiermärkischen Landesbibliothek,
Kalchberggasse 2, 8010 Graz

 

Eröffnung: Donnerstag, 3. Dezember 2015 um 18.00 Uhr

Dauer der Ausstellung: 4. Dezember 2015 bis 15. Jänner 2016

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Katalogpräsentation und Finissage: 14. Jänner 2016

 

Künstlerinnen und Künstler:

Siegfried Amtmann, Veronika Dreier, Fria Elfen, Peter Hauser, Luise Kloos, Renate Krammer, Hans Jandl, Hans Kuhness, Erwin Lackner, Erika Lojen, Gerhard Lojen, Aurelia Meinhart, Heribert Michl, Alois Neuhold, Vinzenz Pichler, Ingeborg Pock, Wolfgang Rahs, Claus Rudolf N. Reschen, Werner Schimpl, Edith Temmel, Eteri Nozadze (als Gast)



























Bildform – Bildraum

Gerhard Lojen

 
Montag, 21. September 2015
Beginn: 19.30 Uhr
 
Steiermarkhof, Krottendorferstrasse 81
8052 Graz

 
Der Steiermarkhof ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar: GVB Buslinie 33/33E (bis 24.00 Uhr), Haltestelle Steiermarkhof
 
Die Ausstellung ist vom 22. September bis
26. November 2015 zu sehen.
Öffnungszeiten: täglich von 8.00 bis 18.00 Uhr, Sonntags und feiertags auf Anfrage













































































Ausstellung im Steirischen Feuerwehrmuseum Kunst & Kultur

Reminiszenzen an ROT - Aspekte einer Farbe
 
Die Ausstellung verweist nicht nur auf jenen Teil des Farbspektrums, der in der Kunst unterschiedlichst eingesetzt wird - letztendlich bedeutet "Reminiszenzen an Rot" ein Erinnern an die Urerfahrung einer Farbe und spielt im heurigen Jubiläumsjahr auf die 1999 im Steirischen Feuerwehrmuseum gezeigte Ausstellung "Rot in der russischen Kunst" an.
 
Künstlerinnen und Künstler:
Günter Brus, Luise Kloos, Ingeborg Pock, Edeltrude Arleitner, Caren Dinges, Alfred Resch, Michael Kienzer, Kurt Stadler, Lore Stadler, Wolfgang Temmel, Lotte Hubmann, Hannes Priesch, Fritz Ganser, Erwin Bohatsch, Herbert Brandl, zweintopf, Hubert Schmalix, Herbert Flois, Josef Kern, Josef Wurm, Rudi Molacek, Siegfried Amtmann, Anton Petz, Kurt Straznicky, Roswitha Weingrill, Christian Kri Kammerhofer, Alfred Klinkan, Max Aufischer, Beba Fink, Herms Fritz, Erika Lojen, Alois Mosbacher, Herta Tinchon, Robert Schaberl, Gerhard Lojen, Stefan Osterider, Martin Roth und GRAM

Kuratorin: Anja Weisi Michelitsch
 
Marktstraße 1, 8522 Groß St. Florian
Zu sehen bis 1. November 2015,
Dienstag bis Sonntag, 10.00 bis 17.00 Uhr,
letzter Einlass 16.30 Uhr

Info: www.feuerwehrmuseum.at













Ausstellung: „Wahrheiten müssen robust sein“

 
Kommt Religion in der Kunst der Gegenwart vor? Diese Frage wurde lange mit „nein“ beantwortet. Die Frage hat sich inzwischen längst verändert. Nicht das „ob“, sondern vielmehr das „wie“ ist aktuell von Interesse.Das Kulturzentrum bei den Minoriten in Graz bearbeitet diese Fragen seit vielen Jahrzehnten. In Ausstellungen, Theorie, Vorträgen und Publikationen lotet Kurator Johannes Rauchenberger diesen speziellen Fokus in unterschiedlichen Blickachsen jeweils neu aus. Mittlerweile zählt dieses Haus zu den wichtigsten Zentren Europas in der Klärung des Verhältnisses von Religion und Gegenwartskunst.
 
Mit der inzwischen umfangreichen Sammlung zeitgenössischer Kunst wird er im ersten Halbjahr 2015 bei uns zu Gast sein. Folgende Künstlerinnen und Künstler werden in der Ausstellung vertreten sein: Anna und Bernhard Blume, Adrian Paci, Maaria Wirkkala, Madeleine Dietz, ILA,
Ronald Kodritsch, Petra Sterry, Werner Reiterer, Daniel Amin Zaman, Manfred Erjautz, Hannes Priesch, Danica Dakic, Gerhard Lojen, Fritz Bergler, Nina Kovacheva.

Haus der Katholischen Kirche
Königstraße 7, Stuttgart, Deutschland
Ausstellungsdauer: 19.02.-07.04.2015
Öffnungszeiten: 9-19 Uhr,
an Sonn- und Feiertagen geschlossen.

 
mehr Infos unter www.insight-kunst.de












Galerie Zimmermann Kratochwill

Einladung zur
ART & ANTIQUE Messe in der Wiener Hofburg | 07.11. - 16.11.2014

Preview: Freitag 07.11.2014 ab 16.00 Uhr
Vernissage: Freitag, 07.11.2014 ab 18.00 Uhr


Öffnungszeiten: Täglich von 11.00 bis 19.00 Uhr


Unser Messestand befindet sich wie auch schon die letzten Jahre im Wintergarten mit der Standnummer 36.

Heuer finden Sie bei uns Werke von Künstlern wie Wolfgang Hollegha (ohne Titel, 1977), Arnulf Rainer (Turm, 1962), Markus Prachensky (Los Angeles, 1969), Gerhard Lojen (ohne Titel, 1979), Otto Muehl (Stilleben, 1986), Josef Bauer (Kopfstudie, 1961), Alfredo Barsuglia (Stilleben, 2014), Caroline Heider (Stellecke, 2013) und vielen mehr!















 
Ausstellung:

Dort wo unsere Sprache endet, komme ich jeden Tag vorbei

Koproduktion steirischer herbst & Kulturzentrum bei den Minoriten
 
Eröffnung: 27.09.2014, 11 Uhr, Kulturzentrum bei den Minoriten
 
Ausstellung: 27.09.2014 – 23.11.2014
Öffnungszeiten:
Di. – Fr. 10.00 – 17.00, Sa. & So. 11.00 – 17.00

Mit Peter Angerer (AT), Alexander Apóstol (VE), Fritz Bergler (AT), Milena Bonilla (CO), Helmut Brandt (DE), Wolfgang Buchner (AT), Étienne Chambaud (FR), Michael Endlicher (AT), Kerstin Gennet (DE), GAPasterk (AT), Peter Gysi (CH), Vlatka Horvat (HR), Renate Krammer (AT), Wen-Che Lee (TW), Gerhard Lojen (AT), Monogramista T·D (SK), Ahmet Oran (TR), Ruth Schnell (AT), Société Réaliste (FR/HU), Christoph Renhart (AT), Christof Ressi (AT), Hajnalka Tarr (HU), Endre Tót (HU), Juan Pablo Trad Hasun (MX), Charwei Tsai (TW), Adam Vačkář (CZ), Yulan Yu (CN) & 0512 (AT)

Dort wo die Sprache endet …
Was kann Kunst dagegen tun? Sie kann nur Bilder entgegensetzen. Das radikalste dieser Ausstellung - und mit dieser Ausstellung nun auch Teil des KULTUMdepots - stammt von einem, der seit fast 10 Jahren tot ist: Gerhard Lojen (+2005), einem „Doyen der abstrakten Malerei in der Steiermark" (Werner Fenz): Jemand, der um die Verletzbarkeit des Geistes wusste, vernähte die Seiten eines Buches und tünchte es weiß.Dieses weiße Buch wird mit der brachialen Eisenklammer der Zimmermannszunft niedergehalten. Verweigerung ist nicht als romantische Künstlerhaltung zu denken, denn die Gefähr­dung des Geistes durch Zwang und Gewalt ist ein nie ver­schwindender Begleiter der Geschichte. Das Schweigen des Geistes: Obsiegt die Klammer, obsiegt das Tünchen in Weiß und das Vernähen der Seiten? Oder sind all diese Indizien das genaue Gegenteil? Ein Niederhalten und Vernähen, weil das Buch ob seiner Geisteskraft sonst gesprengt würde, ein Weißmachen in eine Unschuld, die an die Zeit erinnert, bevor die Seiten beschrieben wurden? Mit dem Unterschied freilich, dass sie eben beschrieben sind.
Text Johannes Rauchenberger









HANNES SCHWARZ
GERHARD LOJEN
 
WOLF & PARTNER laden herzlich zur
Eröffnung der Ausstellung
von ausgewählten Arbeiten
der beiden Künstler aus der SAMMLUNG WOLF ein.
 
Eröffnung: Freitag, 5. September 2014 um 19 Uhr
in den Räumen der Steuerberatungskanzlei WOLF & PARTNER,
8200 Gleisdorf, Ecke Weizerstraße 35 / Ludwig-Binder-Straße 1 (1. Stock)
 
Die Ausstellung ist bis Ende November 2014 zu sehen.
 
Begrüßung und Eröffnung durch Erich Wolf.
 
Zum künstlerischen Werk von Hannes Schwarz und Gerhard Lojen spricht Roman Grabner, Leiter Bruseum, Universalmuseum Joanneum Graz.







































DREIECK.KREIS.QUADRAT
Die Kunst der geometrischen Abstraktion in Österreich.

* EINLANDUNG ZUR VERNISSAGE *
SCHLOSS TABOR, Taborstrasse 3, 8385 Neuhaus/ Klausenbach
Samstag dem 23. August 2014, um 19:00 Uhr


Friedrich Aduatz * Siegfried Amtmann * Wolfgang Becksteiner * Ferdinand Bilger * Anna-Maria Bogner
Anton Brauner * Otto Brunner * Franz Cserni * Peter Dunkl * Wolfgang Ernst * Theresia Fauland-Nerat
Herbert Flois * Josef Flois * Jakob Gasteiger * Karl Iro Goldblat * Roland Göschl
Fritz Hartlauer * Franz Herberth * Renate Krammer * Othmar Krenn * Josef Linschinger
Gerhard Lojen * Hermann Nitsch * Oswald Oberhuber * Friedrich Panzer * Helga Philipp
Josef Pillhofer  * Rudolf Pointner *  Markus Prachensky * Thomas Reinhold * Arnold Reinisch
Alfred Resch * Hannes Schwarz * Herbert Soltys * Jorrit Tornquist
Hartmut Urban * Kurt Weber * Franz Wieser


Ausstellungsdauer
24/08/2014 - 14/09/2014
Öffnungszeiten
FR/ SA/ SO/  11:00 - 18:00 Uhr

verlängert bis 21.09.2014






























 
Gerhard Lojen
in der Galerie Leonhard, Leonhardstraße 3, 8010 Graz
Donnerstag, 19. April 2012, 19:00 Uhr
 
Ausstellungsdauer: 20. April bis 12. Mai 2012
Montag bis Freitag: 15:00 bis 18:30 Uhr, Samstag: 9:30 bis 12:30 Uhr
 
Im Rahmen von „aktuelle kunst in graz“ ist die Ausstellung am Wochenende von 4. bis 6. Mai 2012 wie folgt geöffnet:
Freitag bis 23:00 Uhr
Samstag bis 19:00 Uhr
Sonntag von 10:00 bis 17:00 Uhr


 






Vernissage

Personale
Gerhard Lojen
"In die Sichtbarkeit gebannt"
Einführung:
Interview: Peter Wolf mit Erika Lojen
über Gerhard Lojen
 
Freitag, 16. September 2011
Gerberhaus Fehring - 19:00 Uhr
 
Seit Lojen malt, malt er abstrakt, gegenstandslos aber nicht formlos. Seit er malt, ist für ihn die Fläche nicht nur Bildträger, sondern konstituierendes Element des Bildes, sind die Farben unmittelbar an der Formgebung der Bildgestalt beteiligt.
(Dr. Werner Fenz, Katalog Gerhard Lojen "Bilder 2000-2005")
 
Ausstellungsdauer:
17. September 2011 bis 16. Oktober 2011
Montag und Mittwoch 15 bis 18 Uhr, Freitag 16 bis 19 Uhr, Sonntag 10 bis 12 Uhr


































AUSSTELLUNG
…in die Sichtbarkeit gebannt…
Gerhard Lojen 1935 – 2005

04. März bis 10. April 2011, täglich von 09.00 bis 18.00 Uhr,
ORF Steiermark, Marburgerstraße 20, 8042 Graz
  
„Könnte es nicht so sein, dass alle Bilder dieser Welt schon immer bestehen und einige durch die Künstler in die Sichtbarkeit gebannt werden?“ Mit diesem poetischen Satz hat Gerhard Lojen in einem Interview mit Peter Weibel sein künstlerisches Credo formuliert. Seine Aufgabe sah er darin, die die ihm als Künstler zugänglichen Bilderwelten anderen Menschen zu öffnen. Fünf Jahre nach seinem allzu frühen Tod im Dezember 2005 folgt die ORF Galerie mit einer Retrospektive seinem Postulat und ruft seine Bilderwelten in Erinnerung.
 Peter Wolf

 
 
































































































Einladung zur Review 2010 - Vernissage Gerhard Lojen (Bilder 2000-2005)
 
Länderrealitäten Hammerl GmbH & Co.KG lädt zum
1. Geburtstag der
2. LR - Hammerl - Generation
am 21.10.2010, ab 18:00 Uhr
im Büro in 8010 Graz, Merangasse 12.
 
Nach der Vernissage können die Bilder zu Bürozeiten:
Montag bis Donnerstag 8:00 bis 12:00 und 16:00 bis 17:00,
Freitag 8:00 bis 12:00 besichtigt werden.
Telefonische Voranmeldung: 0316/760099

























































 
GERHARD LOJEN "Die Sehnsucht nach radikalen, ultimativen Bildern

 
Das Österreichische Kulturforum Berlin und das Land Steiermark haben am Mittwoch, dem 20. Januar 2010, in der Österreichischen Botschaft Berlin zur Finissage der Ausstellung geladen.
 
Gerhard Lojen (1935 – 2005) zählt zu den wichtigsten Begründern und Vertretern der abstrakten Malerei in Österreich. Sowohl als Künstler als auch als Lehrer hat er die Entwicklung der Moderne in Österreich entscheidend geprägt.
Zum Abschluss der Präsentation seiner letzten Schaffensperiode in der Galerie des Österreichischen Kulturforums soll der Mensch Gerhard Lojen spezielle Berücksichtigung finden. Aus diesem Anlass wurde seine Liebe zur Dichtkunst von Ingeborg Bachmann, sowie zur Musik J.S. Bachs und zu Werken der Moderne einen Teil des Abends begleitet. Mitwirkende: Martha Pfaffeneder (Sprecherin) und Franziska Grunze (Violoncello & Viola da Gamba).


Einführungstext von Mag. Wilhelm Pfeistlinger:

Sehr verehrte Frau Lojen, sehr geehrte Damen und Herren,
Hoffentlich sind sie gegen etymologische Supergaus immun, denn gleich werden sie Zeuge eines solchen werden. Wer, wie ich jetzt, behauptet, das - vom Spracherkennungs- und Rechtschreibkorrekturprogramm übrigens rot unterwellte - Wort Finissage enthalte aufgrund der lateinisch-französischen Fusion der Worte finis und sage die Aussage, am Ende stehe die Weisheit oder das Ende sei weise, ist aus sprachwissenschaftlicher Sicht ein Dummkopf oder ein Scharlatan, denn „age" ist einfach eine recht häufige Substantivendung im Französischen. Konsequenterweise müsste dann die Korsage als Weisheit für das Herz oder für den Körper bezeichnet werden - und das käme nicht nur einer ähnlichen Absurdität, sondern einer noch perfideren, im wahrsten Sinne des Wortes atemberaubenden Scharlatanerie gleich.
 
Nichtsdestotrotz käme es mir entgegen, finis und sage auf diese Weise zueinander zu beziehen. Zum einen, weil man am Ende - einer Ausstellung, einer Erfahrung, des Lebens - tatsächlich weiser sein sollte, zum anderen und im besonderen, weil dies eine Ausstellung mit Werken eines Weisen und damit über die Weisheit war, auch wenn sich dieser Weise wohl gescheut hätte, seine „Sehnsucht nach radikalen, ultimativen Bildern" auch nur als Sehnsucht nach Weisheit zu bezeichnen, geschweige denn als Weisheit selbst.
Ich glaube jedoch genau das. Weisheit ist immer nur in Form der Sehnsucht zu haben, also gar nicht zu haben. Denn es gibt keinen Gegenstand, der sie umfassend und abschließend vermittelt, keine Methode, die ihr gänzlich gerecht wird. Könnte man sagen, worin sie bestehe, würde man sie begrenzen. Man kann bloß sagen, worin sie auch besteht, doch nie, worin sie ganz besteht.
 
Sie ist ultimativ, definitiv und radikal: Sie steht am Ende, hat aber kein Ende, sie ist das Ende. Das Ende, das kein Ende hat, bleibt Anfang, es ist radikal: Wurzel, radfix, rein und ursprünglich, in sich eins, ganz. Jede Definition der Weisheit weist immer über sich auf die unendliche Weisheit, auf das Ganze hinaus. Ultimative, radikale Bilder gibt es nur in Form der Sehnsucht, denn wer ultimative, radikale Bilder findet, hat viel mehr als Bilder gefunden. Ultimative radikale Bilder verwandeln sich in Wegweiser in Richtung Musik und Dichtung und ultimative radikale Musik und Dichtung wiederum in Wegweiser in Richtung ultimativer, radikaler Bilder. Jedes ultimative, radikale Bild, jedes ultimative radikale Lied, jedes ultimative radikale Wort aber öffnet der Sehnsucht eine Tür - wohin?: ins Land der Sehnsucht, ins Land der Sehnsucht nach dem ultimativen, radikalen Besitz. Der ultimative radikale Besitz - wie könnte er uns, den definierten, vorläufigen, zeitlichen, entwurzelten Menschen - zuteil werden, wenn nicht in der abwesenden Anwesenheit der Sehnsucht? Er könnte sich uns schenken, indem er uns sich zuteil machte, doch löschte dies die Sehnsucht nicht, denn wir würden als sein Teil ihn nie umgreifen können. Auch wenn uns alles geschenkt würde, wir würden es nehmen lernen müssen.
 
Gerhard Lojen wurde vieles geschenkt. Er wusste das und er widmete sein Leben dem Versuch, dieses Nehmen zu lernen. Gerhard Lojen wusste von seiner Begabung und deshalb wusste er um andere Begabungen. Er wusste von der Größe der Bildenden Kunst und verwechselte sie nicht mit der Kunst schlechthin. Die, die ihn kannten, bestätigen: er war ganz Maler und liebte wie verrückt Dichtung und Musik. Er sehnte sich nach ultimativen, radikalen Bildern und wusste, dass ultimative, radikale Bilder in Worte, Töne münden würden, wie viele Musiker auch fühlend wissen, dass ihr Gesang zum Bild sich materialisieren will, weshalb sie oft zum Pinsel greifen. Gerhard Lojen griff zum Buch und zu den Noten.
 
Weil er wusste, dass ihm vieles, aber nicht alles geschenkt worden war, war ihm alles geschenkt. Das Wissen, dass das Viele nicht alles war, komplettierte das Viele zu allem. Was dem Besitz fehlt, ergänzt die Sehnsucht und was der ergänz  fehlt, ergänzt die Liebe. In der Liebe besitzt sich die Sehnsucht. Liebe ist besitzloser Besitz.
 
Ultimativ und radikal ist nur das alles einbegreifende Sein. Das Unaussprechliche, Unsichtbare, Unhörbare, das unter, ober, hinter, vor und in jedem Bild, in jedem Wort, in jedem Ton, in jeder Farbe, jedem Schweigen, jedem Klang, jeder Struktur, jedem Sinn und jeder Harmonie liegt. Webt. ist. „Rings", würde Hölderlin vermutlich sagen.
 
Daher dürfte es keine größere Hommage ä Gerhard Lojen geben, als zu musizieren und zu dichten, zu hören und zu lesen. Auf diese Weise mag die Finissage der Ausstellung zur Vernissage der Weisheit werden. Ganz im Sinne der Sehnsucht Gerhard Lojens und dem etymologischen Supergau ein Placet abtrotzend.
 
Ein solches trotze ich jetzt auch Ihnen ab - und Ihrer Geduld - wenn ich anlassbezogen ein wenig poetisch diese Einführung in den heutigen Abend beende, mit einem Sonett in Memoriam Gerhard Lojen:
 
Das Bild im Wort tönt nie zu leise
Um Wirklichkeit im Lied zu werden,
der Ton im Bild schwingt in Gebärden
zu stammeln unsrer Wahrheit Weise.
 
Das Wort im Bild spiegelt im Kreise
Die Harmonie aller Beschwerden,
das Bild im Ton leuchtet auf Erden
den Himmel aus zur Weiterreise.
 
Der Ton im Wort wiegt ein die Lauten
ein heller Schattenschlaf wird Schneise
Dem Wort im Ton, und Traumbetauten
 
Wird Wort und Ton und Bild zu Speise.
Verwandlung isst und ist Vertrauten
Gesang und Sinn und Licht zum Preise.